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Donnerstag, 15. Oktober 2015

Blick vom Kalsmunt-Turm auf Wetzlar



Am 11. Okt. 2015 war ein wunderschöner Herbsttag, gerade richtig, um mal wieder auf den Kalsmunt-Turm zu steigen und sich Wetzlar von oben anzusehen. Nach langer Renovierungszeit war er wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

Der Turm ist der älteste Teil der Reichsburg Kalsmunt, die Kaiser Barbarossa um 1180 zum Schutz seiner aufblühenden Reichsstadt Wetzlar errichten ließ. Mit seiner ursprünglichen Höhe von 18 Metern, seinen drei Meter dicken Mauern und mächtigen Buckelquadern repräsentiert der Kalsmuntturm auch die Macht des mittelalterlichen Kaisertums.

Hier noch zwei Fotos, die ich schon vor einiger Zeit gemacht habe.



Aufgang zum TurmDer Kalsmunt-Turm






                                                                       

Dienstag, 15. April 2014

Freilaufende Archäologen

 

Der Kalsmunt-Turm ist der älteste Teil der Reichsburg Kalsmunt, die Kaiser Barbarossa um 1180 zum Schutz seiner aufblühenden Reichsstadt Wetzlar errichten ließ. Der Name Kalsmunt stammt aus dem Keltischen und bedeutet soviel wie “kahler Berg”. Erst viele Jahre später wurde der Berg mit Bäumen aufgeforstet

Karlsmunt2

 

Die Reichsburg Kalsmunt wurde nicht von Feinden zerstört, sondern verfiel im Lauf der Zeit.

Nunmehr möchte man herausfinden, wie groß einst die Burganlage war, und aus diesem Grund werden z.Z. durch Marburger Archäologie-Studenten dort Ausgrabungen durchgeführt.

 


Foto: Margot

Die beiden “lustigen” Schilder haben die Studenten an Bändern aufgehängt, um Besucher davon abzuhalten, die Bereiche zu betreten, in denen sie gerade ihre Ausgrabungen durchführen.

P1030782                 P1030783

… und nun noch zwei Fotos der durchgeführten Ausgrabungen:

P1030784                P1030786

Zum einen wurde anhand der verschiedenen Farben der Bodenschichten erkannt, dass hier einmal ein Fachwerkhaus gestanden haben muss, das allerdings wohl abgebrannt ist. Auf dem anderen Foto ist die Freilegung einer sehr alten Mauer zu sehen.

Man kann gespannt sein, welche Entdeckungen noch gemacht werden.