Fotos: Jutta M.
Orchideenblüten
so fein
in allen Farbnuancen
anmutiger Liebreiz,
berauschende Schönheit -
einzigartig
(© Edelgunde Eidtner)
Fotos: Jutta M.
Orchideenblüten
so fein
in allen Farbnuancen
anmutiger Liebreiz,
berauschende Schönheit -
einzigartig
(© Edelgunde Eidtner)
Foto: Margot
…. und hier eines der Fotos von meinem gestrigen Spaziergang als “Einzelfoto”.
Rapsfelder leuchten zur Zeit in der ganzen Landschaft.
Fotos und Collage: Margot
Gelbe Rapsblütenfelder schreien
durch das frühlings- und sonnen-
durchflutete Land ...
gelbe Löwenzahnsterne gleißen
an meinem Wege ...
gelbe Hahnenfußnester glänzen
in frischgrünen Wiesen!
Denn nur der Pusteblumen-Löwenzahn
und der Butterblumen-Hahnenfuß
sind gleich dem Rapsölschoten-Raps
lebendig Gelb aus sich!
(August Sonnenfisch)
Fotos: Margot
In einem Park mit Gedenksteinen zur Erinnerung an berühmte Wetzlarer Persönlichkeiten konnte man heute diese Blütenpracht bewundern. Die weißen und lilafarbenen Tulpen harmonierten wunderbar mit den Blüten der Bäume.
Foto: Margot
Heute war auf Nachbar’s Eiche ein Specht kräftig am Klopfen. Ob er auf Wohnungssuche oder nur auf Nahrungssuche war?
Die Made
Hinter eines Baumes Rinde
wohnt die Made mit dem Kinde.
Sie ist Witwe, denn der Gatte,
den sie hatte, fiel vom Blatte.
Diente so auf diese Weise
einer Ameise als Speise.
Eines Morgens sprach die Made:
„Liebes Kind, ich sehe grade,
drüben gibt es frischen Kohl,
den ich hol. So leb denn wohl!
Halt, noch eins! Denk, was geschah,
geh nicht aus, denk an Papa!“
Also sprach sie und entwich. -
Made junior aber schlich
hinterdrein; und das war schlecht!
Denn schon kam ein bunter Specht
und verschlang die kleine fade
Made ohne Gnade. Schade!
Hinter eines Baumes Rinde
ruft die Made nach dem Kinde ...
(Heinz Erhardt)
Unser blühender Kirschbaum im Garten ist wundervoll, er riecht so gut, die Bienen summen herum – einfach wunderbar.
Kirschblüte bei der Nacht
Ich sah mit betrachtendem Gemüte
Jüngst einen Kirschbaum, welcher blühte,
In kühler Nacht beim Mondenschein;
Ich glaubt', es könne nichts von größrer Weiße sein.
Es schien, ob wär ein Schnee gefallen.
Ein jeder, auch der kleinste Ast
Trug gleichsam eine rechte Last
Von zierlich-weißen runden Ballen.
Es ist kein Schwan so weiß, da nämlich jedes Blatt,
Indem daselbst des Mondes sanftes Licht
Selbst durch die zarten Blätter bricht,
Sogar den Schatten weiß und sonder Schwärze hat.
Unmöglich, dacht ich, kann auf Erden
Was Weißers aufgefunden werden.
Indem ich nun bald hin, bald her
Im Schatten dieses Baumes gehe,
Sah ich von ungefähr
Durch alle Blumen in die Höhe
Und ward noch einen weißern Schein,
Der tausendmal so weiß, der tausendmal so klar,
Fast halb darob erstaunt, gewahr.
Der Blüte Schnee schien schwarz zu sein
Bei diesem weißen Glanz. Es fiel mir ins Gesicht
Von einem hellen Stern ein weißes Licht,
Das mir recht in die Seele strahlte.
Wie sehr ich mich an Gott im Irdischen ergetze,
Dacht ich, hat Er dennoch weit größre Schätze.
Die größte Schönheit dieser Erden
Kann mit der himmlischen doch nicht verglichen werden.
( Barthold Hinrich Brockes (1680-1747)
Fotos und Collage: Margot
Fotos und Collage: Margot
Heute war der erste etwas wärmere Tag, und schon waren Schafe auf der Weide mit einer großen Anzahl kleiner Lämmchen. Wie kleine Kinder so waren auch die Lämmchen verspielt, neugierig und sehr zutraulich.