Samstag, 13. Oktober 2012

“Emma” und die Wandmalerei in der Bahnhofshalle von Bad Orb

 

Der Bahnhof von Bad Orb wurde 1926 erbaut.  1995 jedoch wurde der Bahnverkehr eingestellt. 2001, zum hundertjährigen Jubiläum “Schienen nach Bad Orb” fuhr erstmals die Dampfkleinbahn “Emma” von Wächtersbach nach Bad Orb und zurück. Eine Fahrt, die Erinnerungen wachruft.

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Foto: Margot

Sehenswert sind auch die vollflächigen Wandgemälde in der Bahnhofshalle.

Collage - Wandmalerei in der Bahnhofshalle in Bad Orb

Foto und Collage: Margot

Der Karlsruher Kunstmaler Hans Brasch hat hier die Arbeit der Bauern im Jahresverlauf, den Holzeinschlag im Wald, das Leben der Wegscheidekinder sowie eine Jungbrunnendarstellung als Huldigung an die Orber Quellen an die vier Wände der Halle gemalt.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Bank setzt Räuber ein Denkmal

 

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                        Foto: Margot

Dieses  Standbild von Peter von Orb steht vor der VR-Bank in Bad Orb.

Die Sage erzählt:

Peter war einst ein berüchtigter Spessarträuber, und als man endlich seiner habhaft war, wurde er im Wartturm auf dem Molkenberg eingemauert. Ein Fuchs aber, den er als junges Tier gezähmt hatte und der ihm treu ergeben war, hatte unter die Grundmauern einen Gang gewühlt, und so konnte Peter von Orb entwischen. Allein den Fuchs fingen die Wärter, verscharrten ihn in dem Gang und verschlossen diesen mit einem großen Stein. Deshalb wird die Geschichte auch die “Sage vom Fuchsstein” genannt.

Spötter sagen, er wäre weltweit der einzige Räuber, dem eine Bank ein Denkmal setzte, – andere meinen, er stehe nur da, um die Bank zu bewachen, bei der er sein Konto führe.

Das Standbild stiftete 1980 die damals noch selbständige Volksbank zu ihrem hundertjährigen Jubiläum.

(entnommen aus der Homepage der Stadt Bad Orb)

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Buntspecht auf Futtersuche



                      Video: Margot



Der Buntspecht hämmert laut im Wald,
wenn er nicht hämmert, wird ihm kalt,
so klopft er denn ganz unverzagt,
damit sein Kreislauf nicht versagt!

Bei seiner steten Hämmerei
ist auch ein Vorteil mit dabei,
denn dieses kluge, munt're Tier
ist nicht zum Vergnügen hier!

Er weiß, denn er ist gewitzt,
wenn irgendwo ein Schädling sitzt.
Dann klopft er, dass die Späne fliegen,
denn diesen Mistkerl muss er kriegen!
Zwar möchte dieser noch entflieh'n,
doch schwuppdiwupp, schon hat er ihn!!!! 

(von Ursel Schultze)

Dienstag, 18. September 2012

Spaziergang im Bad Homburger Schlosspark


Schlosspark

Am vergangenen Sonntag war ich in Bad Homburg, und wie man sieht, lädt der Schlosspark zu wunderbaren Spaziergängen ein.

Ideen muss man haben


Da war jemand kreativ -  aber der Schuss könnte nach hinten losgehen. 

An dieser Kreuzung werden die Autofahrer die nächste Zeit besonders aufmerksam sein - nur um zu sehen, ob die Aufkleber noch da sind. 

 Ich musste doch mal schmunzeln, als ich das gesehen habe.


Dienstag, 28. August 2012

Bald ist sie vorüber - die documenta 13


                                Fotos und Video: Margot

                                d13 war eine Reise wert!


Sonntag, 5. August 2012

sprechender Scheibenwischer




Video: Margot


"Bitt für uns" - Eine Scheibenwischer-Soundinstallation von Thomas Bayrle auf der documenta 13.

Sonntag, 29. Juli 2012

Magische Orte–Monumente der Natur


“Magische Orte” so heißt eine Ausstellung im Gasometer in Oberhausen.
Das Gasometer entstand 1929 zur Speicherung von Hochofengas. Nachdem jedoch der Koksbedarf stagnierte, wurde die Kokerei in Oberhausen geschlossen und der Gasometer 1988 stillgelegt.
1993/94 aber wurde er zur größten und wohl außergewöhnlichsten Ausstellungshalle Europas umgebaut. Er ist mit 117,5 m der höchste Gasometer Europas.


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Die Ausstellung “Magische Orte” ist der Arbeit der UNESCO gewidmet, das Welterbe der Natur und Kultur zu bewahren. Sie zeigt mit großformatigen Fotografien und original naturgeschichtlichen Objekten, was Naturkräfte in Milliarden Jahren geschaffen haben.


            Video und Fotos: Margot

Donnerstag, 12. Juli 2012

Udo Lindenberg - Der mit Eierlikör malt.



Video: Margot

Man kann nur staunen, auf welche Ideen manche Künstler kommen. Der Eierlikör ist nicht nur zum Trinken da, so dachte jedenfalls Udo Lindenberg, So malt er damit und auch mit anderem Schnaps seine berühmten Gemälde "Likörelle". Zwischendurch muss er die Bilder immer wieder mit Spray bearbeiten, damit alles trocknet und haltbar wird. Da aber die Lichtbeständigkeit der Farbstoffe nicht sonderlich hoch ist, mischt er den Likören noch Acryl bei und hat sich diese Maltechnik inzwischen auch patentieren lassen. Er besitzt sogar 2 Ateliers, eins für seine "Likörelle"-Gemälde und eins für seine anderen Maltechniken. 


Inzwischen finden sich seine malerischen Werke in bedeutenden Sammlungen wie der des Hauses der Geschichte in Bonn oder des Kanzleramtes in Berlin. 2010 war er auch der erste deutsche Künstler, der zwei Briefmarkenmotive für die Deutsche Post entwarf. Das Honorar geht an die Udo-Lindenberg-Stiftung. Sogar das Bundesverdienstkreuz am Bande wurde ihm verliehen sowie der Jakob-Grimme-Preis für Sprache. Alle Achtung!

Weiter so Herr Lindenberg.



... und dies ist ungefähr die Hälfte der im Juni 2012 in Wetzlar ausgestellten Gemälde von Udo Lindenberg.

Sonntag, 24. Juni 2012

Die erste Blüte

Foto: Margot

Eine Freude am frühen Sonntagmorgen -
die erste Blüte am Trompetenbaum.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Wetzlar–Stadt der harmonischen Kontraste





Dieses Cartoon aus der Classic Cartoon Collection sah ich heute bei meinem Spaziergang durch Wetzlar. Es handelt sich um eine “Sonderausgabe zum Hessentag 2012 für Galerie/Werkstatt Am Domplatz 15”.
Mir gefällt es sehr gut, ein Lob für den Künstler.

Sonntag, 17. Juni 2012

Regenbogen

pano1_hf mit RahmenFoto: Margot

Gestern Abend zeigte sich ein wunderschöner Regenbogen am Himmel und ließ die Umgebung in orangefarbenem Licht erstrahlen.

 

Ich mal dir einen Regenbogen
so bunt und wunderschön.
Mit Farben, die so hell erstrahlen
und ganz weit sind zu sehen.


Ich mal dir einen Regenbogen,
der alles sanft umfasst.
Die Erde mit dem Himmel hier
Verbindungen erschafft.


Ich mal dir einen Regenbogen,
mit grün und blau und gelb,
auch violett, rot und orange
der alles so zusammenhält.

Ich mal dir einen Regenbogen,
für alle hier im Land.
Er bringt die Hoffnung und das Glück
und reicht uns seine Hand.


Ich mal dir einen Regenbogen,
und denkt ihr auch daran.
Das er uns immer wieder zeigt,
wie schön die Welt sein kann.

(von Heike

Montag, 28. Mai 2012

Pfingstmontag-Spaziergang

 

Collage
Fotos: Margot

Mein heutiger Spaziergang führte mich auf den Dünsberg,
mit 498 m ü.
NN der höchste Berg in der Umgebung von Gießen und Wetzlar. Weithin sichtbar ist der Dünsberg durch den 108 m hohen Fernmeldeturm, neben dem sich ein Aussichtsturm und eine Gaststätte befinden. Die Aussicht reicht bei gutem Wetter u.a. bis zum Westerwald, zum Vogelsberg und zum Taunus. …. also – ein empfehlenswertes Ausflugsziel. Und einen Kunstweg mit Holzskulpturen gibt es dort auch.

Mond und Abendrot

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Nur ein kleiner Bogen: der Mond gestern Abend am Abendhimmel.

Abendrot am Himmel, wie ein Feuerball,
und die Amsel singt, leise klingt noch ihr Nachhall.
Bäume müd sich neigen, Schweigen steht im Raum,
und die grünen Blätter träumen
ihren allerschönsten Traum.
Streichelnd weht der Wind über'm tiefen See,
Herz genieß die Abendstimmung,
sag dem Tag ade. Alles ruht allmählich,
was der Schöpfer hat vollbracht.
Sternensamt aus weiter Ferne,
behütet liebevoll die Nacht.

(Gedicht von Marion Lindlau)

Freitag, 4. Mai 2012

Kaltwassergeysir in Andernach




Video: Margot

Ich habe versucht, mein etwas zu dunkles Video mit dem "My Edited Video" von YouTube zu verbessern. Hoffentlich ist es wenigstens ein wenig gelungen.

Der Kaltwasser-Geysir, der der höchste der Welt ist, befindet sich auf der Halbinsel Namedyer Werth bei Andernach. Ein Schiff brachte uns über den Rhein zum Geysir. Nach einem kurzen Spaziergang durch ein Naturschutzgebiet erreichten wir den Geysir, der ungefähr jede 1,5 Stunden ausbricht, und dessen Fontäne bis zu 60 Meter in die Höhe steigt.

Hier die "Geschichte" des Geysirs:

um 1900 Beobachtung von aufsteigenden Gasblasen
im Altwasserarm des Rheins am Namedyer Werth.
1903 Erste Bohrung, Geysir-Fontäne über 40 m hoch
ab 1904 Nutzung durch die Namedyer Sprudel GmbH zur
Gewinnung von Kohlensäure und Mineralwasser.
1957 Letzter Ausbruch des Geysirs. Beschädigungen
am Brunnen führten zur nachlassenden Ergiebigkeit.
1985 Das Namedyer Werth wird Naturschutzgebiet.
2001 Reaktivierung des Geysirs durch erneute Bohrung
nach geowissenschaftlichen Untersuchungen.
2008 Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde als
höchster Kaltwasser-Geysir der Welt.
2009 Eröffnung des Erlebniszentrums.
Dreigliedrigkeit der Attraktion Geysir Andernach
komplett.
2011 Nach der dritten regulären Geysir-Saison haben schon
320.000 Gäste des Naturphänomen besucht.