Sonntag, 17. Juli 2016
Im Herzen der Menschen
Sonntag, 26. Juni 2016
"Mit dem Museumsexpress in die Rosen"
Wir starteten in Bau Nauheim, Der hiesige Sprudelhof ist die größte geschlossene Jugendstilanlage Europas. Auch an einem der Gradierwerke kamen wir vorbei. Anschließend ging es mit der Museumsbahn der Wetterauer Eisen
bahnfreunde nach Steinfurth zum Rosenmuseum, und hier erwartete uns eine einzigartige Ausstellung der Kulturgeschichte der Königin der Blumen.
Die folgenden Fotos zeigen ein wenig von Bad Nauheim, vom Steinfurther Rosenmuseum und von der Museumsbahn der Wetterauer Eisenbahnfreunde:
Fotos: Margot
Freitag, 10. Juni 2016
Senckenberg Museum, Frankfurt
Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main ist (neben dem Berliner Museum für Naturkunde) das größte Naturkundemuseum in Deutschland mit Exponaten aus den Bereichen Biologie und Geologie. Es bietet einen ungemein vielfältigen modernen Einblick in das Leben auf der Erde, besonders in das der Vorzeit.
Meine Fotos zeigen nur einen ganz kleinen Ausschnitt, was das Museum alles zu bieten hat.
Mittwoch, 27. April 2016
Blühender Kirschbaum
Foto: Margot-J.
Kirschblüte bei der Nacht
Ich sahe mit betrachtendem Gemüte
jüngst einen Kirschbaum, welcher blühte,
In kühler Nacht beim Mondenschein;
Ich glaubt’, es könne nichts von größerer Weiße sein.
Es schien, ob wär ein Schnee gefallen.
Ein jeder, auch der kleinste Ast
Trug gleichsam eine rechte Last
Von zierlich-weißen runden Ballen.
Es ist kein Schwan so weiß, da nämlich jedes Blatt,
Indem daselbst des Mondes sanftes Licht
Selbst durch die zarten Blätter bricht,
Sogar den Schatten weiß und sonder Schwärze hat.
Unmöglich, dacht ich, kann auf Erden
Was Weißers ausgefunden werden.
Indem ich nun bald hin, bald her
Im Schatten dieses Baumes gehe,
Sah ich von ungefähr
Durch alle Blumen in die Höhe
Und ward noch einen weißern Schein,
Der tausendmal so weiß, der tausendmal so klar,
Fast halb darob erstaunt, gewahr.
Der Blüte Schnee schien schwarz zu sein
Bei diesem weißen Glanz. Es fiel mir ins Gesicht
Von einem hellen Stern ein weißes Licht,
Das mir recht in die Seele strahlte.
Wie sehr ich mich an Gott im Irdischen ergetze,
Dacht ich, hat Er dennoch weit größre Schätze.
Die größte Schönheit dieser Erden
Kann mit der himmlischen doch nicht verglichen werden.
Barthold Heinrich Brockes (1680-1747)
wieder als Dichter betätigt:
Montag, 14. Dezember 2015
König, Wolkenpelztier und Blau Miau
Hier die Pressemitteilung des Kulturamtes in Wetzlar:
Bronze-Großskulpturen in der Altstadt(--) Vier Bronze-Großskulpturen der Künstlerin Carin Grudda sind bis Mitte März an exponierten Stellen in der Wetzlarer Altstadt zu sehen. Das „Wolkenpelztier“ (600 Kilogramm) steht an der Ecke Silhöfer Straße/Schillerplatz, auf dem Domplatz sitzt auf einer Bank „Der Narr“, der „Große König“ findet sich am Eisenmarkt und die riesige Katze „Blau Miau“, die mit 1200 Kilogramm und einer Größe von 3,75 Metern mal 4,40 Metern das größte Exponat ist, steht auf der alten Lahnbrücke.
Das Wolkenpelztier
Wenn eine Wolke auf die
Erde fällt, hat sie fünf Beine
für die gewohnt schnelle
Fortbewegung und ein Herz,
damit die Humanität nicht
abhanden kommt.
Verträumter
König
Er schaut nicht herrisch in
die Welt. Sein Herz auf dem
rechten Fleck legt eine Spur
zu dem Geheimnis, das der
Fuchs dem kleinen Prinzen
verrät “Man sieht nur mit dem
Herzen gut. Das Wesentliche
ist für die Augen unsichtbar.”
(Antonie de Saint-Exupéry)
Blau Miau
Der gelebte Widerspruch
zwischen Freiheitsliebe und
Geborgenheit – die Katze.
Zum Monumentalen gesteigert,
wird hier der Mensch zur Maus.
(Fotos: M. Werner)
Samstag, 12. Dezember 2015
Krippenausstellung 2015 in der Unteren Stadtkirche in Wetzlar
“alle Jahre wieder”, könnte man meinen, und so habe ich auch dieses Jahr wieder die Krippenausstellung in der Unteren Stadtkirche in Wetzlar besucht und natürlich
wieder jede Menge Fotos gemacht. Diese Krippenausstellungen sind immer sehenswert.
Freitag, 6. November 2015
Die Kraniche fliegen ins Winterquartier
Wie seit Jahr und Tag ist jetzt wieder die Zeit für die Kraniche, gen Süden zu fliegen.
Mit großem Geschrei überqueren sie Wetzlar. Sie fliegen als große Gemeinschaft und ganz geordnet. Im Flug bilden Kraniche eine V-förmige Formation mit kräftigen, erfahrenen Tieren an der Spitze. Es folgen Familien mit durchschnittlich zwei Jungtieren. Bei konstanten Flugbedingungen könnten die Tiere ohne Halt bis nach Südeuropa fliegen. Sie legen aber oft eine Pause ein und manches Mal hält sie schlechtes Wetter und Nebel tagelang am Boden.
Ich freue mich schon darauf, wenn sie im Frühjahr wieder zurückkommen.
Erinnerung an alte Zeiten
Lang, lang ist es her, aber je älter man wird, umso mehr denkt man an alte Zeiten zurück. Es spricht eigentlich für dass Unternehmen, wenn sich Mitarbeiter nach vielen Jahren noch gerne an die “alten Zeiten” erinnern. So auch mein ehemaliger Arbeitskollege. Was auch zeigt, dass es auch für ältere Menschen sehr gut ist, sich mit einem PC zu beschäftigen und dadurch die grauen Zellen “auf Trab zu halten”.
Mittwoch, 28. Oktober 2015
Auch Transformatorenhäuschen können gut aussehen
… und wieder hat die enwag eines ihrer Transformatorenhäuschen in Wetzlar verschönern lassen. Sieht doch wirklich gut aus. Oder?
Das zeigt mal wieder, gutes Grafitti kann wie ein Gemälde aussehen.
Donnerstag, 15. Oktober 2015
Blick vom Kalsmunt-Turm auf Wetzlar
Am 11. Okt. 2015 war ein wunderschöner Herbsttag, gerade richtig, um mal wieder auf den Kalsmunt-Turm zu steigen und sich Wetzlar von oben anzusehen. Nach langer Renovierungszeit war er wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.
Der Turm ist der älteste Teil der Reichsburg Kalsmunt, die Kaiser Barbarossa um 1180 zum Schutz seiner aufblühenden Reichsstadt Wetzlar errichten ließ. Mit seiner ursprünglichen Höhe von 18 Metern, seinen drei Meter dicken Mauern und mächtigen Buckelquadern repräsentiert der Kalsmuntturm auch die Macht des mittelalterlichen Kaisertums.
Hier noch zwei Fotos, die ich schon vor einiger Zeit gemacht habe.


Samstag, 3. Oktober 2015
Bad Homburgs Blickachsen
Der Bad Homburg Kurpark – ein wunderschöner Park zum Flanieren und Entspannen – ist allein schon sehr bekannt, durch die Russische Kapelle und den Siamesischen Tempel.
Aber vom 31. Mai – 4. Oktober 2015 kann man im Bad Homburger Kurpark nun auch noch
32 interessante und neuartige Skulpturen ansehen unter dem Namen “Blickachsen
Nr. 10” (es ist inzwischen die 10. Ausstellung dieser Art).
Man sollte schon gut zu Fuß sein, wenn man alle Skulpturen anschauen möchte.
Hier einige meiner Aufnahmen:
Hier Erläuterungen zu diesem Thema, die ich der Homepage “Blickachsen 10” der Stiftung Blickachsen gGmbH, Bad Homburg v.d.Höhe, entnommen habe:
"Blickachsen” ist eine im Rhythmus von zwei Jahren den ganzen Sommer über stattfindende Ausstellung zeitgenössischer Großskulpturen und Installationen internationaler Künstler/innen in den historischen Parkanlagen Bad Homburgs v.d.Höhe.
Titelgebend für die einzigartige Ausstellungsreihe sind die von Peter Joseph Lenné Mitte des 19. Jahrhunderts in der Gartenarchitektur des Bad Homburger Kurparks angelegten „Blickachsen“.
Jede neue Ausstellung bietet durch die behutsame Platzierung zeitgenössischer Werke unterschiedlichster Ausprägung in der historischen Umgebung neue Perspektiven auf die Werke selbst und auf den landschaftlichen und architektonischen Kontext.

