Fotos: Margot:
Der Eingang zum Freilichtmuseum ist so schlicht und einfach,
aber das täuscht, denn auf dem ca. 42 ha großen Gelände
wurden etwa 60 Werkstätten wieder aufgebaut oder
rekonstruiert. Die meisten sind betriebsbereit, und es wird
zum Teil auch regelmäßig zu Vorführzwecken darin produziert.
Es ist das einzige Freilichtmuseum in Europa, das sich aus-
schließlich der Geschichte von Handwerk und Technik widmet.
Montag, 21. September 2009
Freilichtmuseum Hagen im Überblick
Freilichtmuseum Hagen mit Neunkirchener Rathaus
Meine Freundin hatte den Vorschlag gemacht, doch auch einmal das
Freilichtmuseum in Hagen, das die Geschichte des Handwerks und
der Technik Westfalens und Lippes zeigt, zu besuchen.
Dieser Fachwerkbau von 1796 ist das ehemalige Neunkirchener
Rathaus, das in Neunkirchen ab- und hier wieder aufgebaut wurde.
Sonntag, 20. September 2009
Pferde in Wilnsdorf
Fotos und Dia-Show: Margot
Erinnerung an einen sehr schönen Spaziergang mit meiner Freundin in der Umgebung von Wilnsdorf. Begeistert war ich von den den vielen Pferden auf der Koppel.
Samstag, 19. September 2009
Abendstimmung an der Listertalsperre
Foto: Margot
Wenn der Abend ins Land fällt
Wenn der Abend ins Land fällt,
und die Schatten die Straßen füllen,
die Landschaft in den zarten Farben
einer tief stehenden Sonne leuchtet,
findet auch meine Seele ihre Ruhe.
Mit den Augen eines staunenden Kindes
betrachte ich still die Schönheit
des sich zur Ruhe bettenden Tages.
Es scheint, als ob selbst die Zeit versucht,
für ein paar Momente inne zu halten
in der Trauer ihrer eigenen Vergänglichkeit
(Autor: Traumwelten)
Freitag, 18. September 2009
Impressionen von der Listertalsperre
Fotos und Collage: Margot
Diese Fotos entstanden gestern während eines Spazierganges mit
meiner Freundin an diesem sehr schönen See.
Die Listertalsperre ist ein beliebtes Ausflugsziel. Sie lädt jedes
Jahr zahlreiche Besucher zum Segeln, Angeln, Surfen und
Schwimmen ein. ...
Schmetterling
Montag, 14. September 2009
Donnerstag, 10. September 2009
Altweibersommer?
Es wird Herbst
Zaghaft mischt der Herbst
im Wald seine Farben.
Milde Herbstsonne streichelt
liebevoll die letzten Sommerblumen,
lässt sie noch einmal erstrahlen.
Die Baumfrüchte erhalten
noch einen Tatsch Röte und
einen guten Schuss Süße,
dann kann die Ernte beginnen.
(Annegret Kronenberg)
Montag, 7. September 2009
Septembermorgen
Im Nebel ruhet noch die Welt,
noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst Du, wenn der Schleier fällt,
den blauen Himmel unverstellt,
herbstkräftig die gedämpfte Welt
in warmem Gold fließen.
(Eduard´Mörike)
Freitag, 28. August 2009
Der wiehernde Amtsschimmel und ein Esel
Ist ein lebensgroßer
orangefarbener Kunst-
stoffesel vor einem Cafe in der Wetzlarer Altstadt Kunst, ist es Werbung oder wiehert hier der Amtsschimmel? Es ist kaum zu glauben, aber mit dieser Frage befassen sich mehrere Abteilungen der Stadtverwaltung und der
Denkmalschutzbeirat der Stadt.
Foto: Margot
Nach einigem Hin und Her kam das Amt zu der Feststellung, der Esel sei als Werbeträger oder Warenauslage zu werten. Eine Aufstellung bei der Cafe-Bestuhlung wurde nicht genehmigt, allerdings darf Esel “Herman” während der Öffnungszeiten zwei Stunden täglich an der Hauswand vor dem Cafe stehen.
Zwei Fragen bleiben: Herman gehört laut Amt zur Außenbewirtschaf-
tung, darf aber nicht bei den Stühlen stehen? Warum? Der Esel stört das historische Fachwerkambiente der Altstadt, aber zwei Stunden täglich ist das zulässig. Warum?
(Entnommen einem Beitrag in der Wetzlarer Neuen Zeitung vom 12. Aug. 2009)
Freitag, 21. August 2009
Das wäre doch mal was anderes !
Eine grüne Laterne
ziert die Wetzlarer Lessingstraße.
Ein Anblick, der Anwohner und
Passanten immer wieder erfreut.
Bei der Frage, ob man die Licht-
spender nicht generell begrünen
könne, hält sich die Stadtverwal-
tung zurück. Das Stadtbetriebs-
amt, ansonsten für alles was
wächst und wuchert, verantwort-
lich, verwies auf das Tiefbauamt.
Bleibt zu hoffen, dass wenigstens
die grüne Straßenlampe im Wohn-
gebiet Sturzkopf erhalten bleibt,
falls sich die Verantwortlichen in
den Büros nicht mit dieser Art
der Stadtbildaufwertung anfreun-
den können.
(Text aus der Wetzlarer Neuen Zeitung)
Foto: H.-G. Waldschmidt
Die kleinen Dinge
Die meisten Menschen wissen gar nicht,
wie schön die Welt ist und
wie viel Pracht in den kleinen Dingen,
in irgendeiner Blume, einem Stein, einer Baumrinde
oder einem Birkenblatt sich offenbart.
Die erwachsenen Menschen, die Geschäfte und Sorgen haben und sich mit lauter Kleinigkeiten quälen,
verlieren allmählich ganz den Blick für diese Reichtümer,
welche die Kinder, wenn sie aufmerksam und gut sind,
bald bemerken und mit dem ganzen Herzen lieben.
Rainer Maria Rilke (1875 – 1926)
Donnerstag, 20. August 2009
Ausstellung: "Dem Utensil nachspüren"
Fotos und Dia-Show: Margot
"Dem Utensil nachspüren" unter diesem Motto stellen 18 Künstler im Wetzlarer Stadthaus am Dom ihre Werke aus.
Die Besucher sollen sich auf den Kosmos der Utensilien einlassen und ihrer Doppelbödigkeit nachspüren. Viele Arbeiten besitzen einen humoristischen Punkt. Ausnahmen bestätigen dabei die Regel, so etwa Wennemar Rustiges "Welch (k)ein Segen. Er nimmt darin Bezug auf die kirchlichen Sanktionen, die ein ehemaliger katholischer Dekan auf sich zog, als er im Wetzlarer Dom zwei schwulen Männern den Segen für den Lebensbund gab. Ein schmales weißes Objekt mit dem Namen des Priesters, schmucklos, und ein zweites mit dem Namen des ausführenden Kirchenfürsten, rotem Sündenfleck und Fliegenklatsche - nicht verbissen, aber nachdenklich.
Insgesamt eine vielschichtige, oft witzige Schau.
